Lädt...

Java installieren

Auf der letzten Seite hast du eine Datei gesehen, bei der der Bildschirm mint zeigt, sobald sie läuft. Ausführen kannst du sie noch nicht, denn die zwei Befehle, die diese Arbeit erledigen, sind auf deinem Rechner noch gar nicht vorhanden. Diese Seite bringt sie auf den Rechner und startet danach dieselbe Datei. Das Ergebnis sieht unter Windows und unter macOS gleich aus: java -version schreibt eine Versionszeile, javac -version schreibt ebenfalls eine Versionszeile, javac Mint.java schreibt keine Zeile, und java Mint schreibt mint. Verschieden sind nur die Schritte, die du bis zu diesen Befehlen anklickst. Windows hat deshalb einen eigenen Abschnitt, macOS ebenso. Folge dem Abschnitt, der zu dem Rechner vor dir passt, und kehre dann zum gemeinsamen Teil zurück, um die Datei auszuführen.

Was du installierst

Was du herunterlädst, ist ein JDK. JDK ist die Kurzform für das Paket, in dem die Java-Befehle stecken. Zwei davon zählen auf dieser Seite. javac liest die Datei Mint.java und bereitet sie vor. java führt die vorbereitete Datei aus und ist der Befehl, der mint auf den Bildschirm schreibt. Hast du nur einen der beiden, ist die Installation unfertig: Fehlt javac, lässt sich die Datei nicht vorbereiten. Fehlt java, lässt sich die vorbereitete Datei nicht ausführen, und der Bildschirm zeigt nie mint. Die Buchstaben JDK tippst du nicht ins Terminal. Du installierst das Paket, und das Paket legt javac und java auf deinen Rechner.

Hol dir das Paket von adoptium.net. Das Paket auf dieser Seite heißt Eclipse Temurin. Wähle auf der Download-Seite ein aktuelles Release mit Langzeitunterstützung. Für diesen Kurs bedeutet das Version 21 oder neuer. Im Jahr 2026 gehört zum aktuellen Langzeit-Release auch die 25, und in einem späteren Jahr kann dort eine noch höhere Nummer stehen. Nimm 21 oder die höchste Langzeit-Nummer, die dir die Seite anbietet. Nimm nicht Java 8. Java 8 ist für die kommenden Seiten zu alt, und steht in deiner Versionszeile nur eine 8, dann hast du das falsche Paket geladen. Die kleinen Zahlen hinter dem Punkt heißen Patch. Auf einem Rechner steht vielleicht 21.0.5, auf einem anderen 21.0.6, oder der eine zeigt 25 und der andere 21. Beides ist in Ordnung. Diese Seite verlangt nie, dass du eine Patch-Nummer nachbaust. Sie verlangt nur, dass du in der Versionszeile 21 oder eine größere Zahl siehst.

Windows

Unter Windows lädst du ein Installationsprogramm, dessen Name auf .msi endet. Wähle auf adoptium.net Windows, dann das JDK und dann die .msi statt des zip-Archivs. Speichere die Datei und öffne sie. Windows fragt womöglich, ob du dem Installationsprogramm Änderungen erlaubst. Erlaube sie. Das Fenster, das sich öffnet, ist das Setup von Temurin. Klicke dich weiter, bis du den Bildschirm erreichst, der die einzelnen Einrichtungsschritte auflistet. Mit dem bloßen Herunterladen bist du nicht fertig, denn die .msi muss bis zum Ende laufen.

Auf diesem Setup-Bildschirm steht eine Option mit dem Text: Add the installation to the PATH environment variable. Der Text bleibt englisch, weil er genau so auf dem Installationsprogramm steht und du ihn dort wiederfinden sollst. PATH ist die Liste der Ordner, die Windows durchsucht, wenn du einen Befehl tippst. Steht der Temurin-Ordner nicht auf dieser Liste, findet das Terminal weder java noch javac, obwohl die Dateien auf der Platte liegen. Die Option ist beim Öffnen des Installationsprogramms schon eingeschaltet. Lass sie an und nimm das Häkchen nicht heraus. Eine zweite Option betrifft das Setzen der Variablen JAVA_HOME. Die darfst du einschalten und darfst sie auch aus lassen, denn diese Seite braucht JAVA_HOME nicht, und Mint.java läuft ohne sie. Beende die Installation und warte, bis das Setup meldet, dass es fertig ist. Der übliche Ordner ist C:\Program Files\Eclipse Adoptium\, den musst du aber nicht von Hand öffnen. Die PATH-Option macht die Befehle sichtbar.

Ein Terminal, das schon offen war, sieht die PATH-Änderung nicht. Schließe jedes Fenster der Eingabeaufforderung und jedes PowerShell-Fenster, das vor dem Ende der Installation offen war, auch das Fenster, in dem du dich vor der Installation nur umgesehen hast. Öffne dann ein neues Fenster. Tippe darin java -version und drücke Enter. Der Bildschirm schreibt eine Versionszeile, und irgendwo in dieser Zeile steht 21 oder eine höhere Zahl wie 25. Der Rest der Zeile kann Temurin und einen Patch nennen. Du prüfst die Zahl und musst nicht die ganze Zeile abschreiben. Tippe danach javac -version und drücke Enter. Dieser Befehl schreibt seine eigene Versionszeile, und auch darin steht 21 oder eine höhere Zahl. Zwei Versionszeilen heißen: Beide Befehle sind wirklich da. Eine Zeile reicht nicht, denn ein Rechner kann java haben und kein javac.

Meldet das neue Fenster, dass es java nicht findet oder dass der Befehl nicht erkannt wird, halte an und prüfe zwei Ursachen. Die erste: Das Fenster wurde geöffnet, bevor das Installationsprogramm fertig war. Schließe es und öffne ein anderes. Die zweite: Die PATH-Option wurde beim Setup ausgeschaltet. Starte die .msi noch einmal, lass Add the installation to the PATH environment variable eingeschaltet, beende die Installation und öffne ein neues Fenster. Tippe wieder java -version und danach javac -version. Mach nicht mit Mint.java weiter, solange einer der beiden Befehle fehlt. Steht in der Versionszeile nur eine 8, dann ist dein Paket Java 8. Lege diese Wahl beiseite und installiere Temurin ab Version 21.

macOS

macOS nutzt nicht die .msi von Windows und zeigt auch kein Kästchen für PATH. Wähle auf adoptium.net macOS und dann den Download passend zum Chip des Rechners. Ein Mac mit Apple silicon, also die Geräte ab M1, braucht den Download aarch64. Ein älterer Mac mit Intel-Chip braucht den Download x64. Die Datei, die du suchst, endet auf .pkg. Lade sie herunter und öffne sie. Das Installationsprogramm beginnt mit einer kurzen Einführung, in der der Zielordner steht. Klicke auf Continue. Lies die Lizenz (license), klicke erneut auf Continue und stimme zu. Dann klicke auf Install und lass die Installation durchlaufen. Den vorgeschlagenen Ordner kannst du lassen, wie er ist. Das Paket landet unter /Library/Java/JavaVirtualMachines/. Diesen Pfad tippst du auf dieser Seite nirgends, und eine Shell-Konfigurationsdatei bearbeitest du hier auch nicht. Die .pkg ist die ganze Installation unter macOS.

Meldet das Installationsprogramm Erfolg, beende Terminal, falls es schon offen war, und öffne es neu. Das alte Fenster wurde gestartet, bevor das Paket existierte, und kann deshalb noch sagen, der Befehl fehle. Tippe im neuen Fenster java -version. Der Bildschirm schreibt eine Versionszeile mit 21 oder einer höheren Zahl, genau die Prüfung wie unter Windows. Tippe dann javac -version, und auch das schreibt eine Versionszeile. Ein PATH-Kästchen, zu dem du zurückgehen und das du anhaken könntest, gibt es nicht, weil das macOS-Installationsprogramm diese Windows-Option gar nicht hat. Findet auch das neue Terminal java nicht, ist die .pkg nicht fertig geworden. Öffne sie noch einmal und klicke auf Install, öffne danach Terminal ein weiteres Mal und tippe die beiden Versionsbefehle. Ein Dialog, der anbietet, Java von woanders für dich zu installieren, gehört nicht zu diesem Paket. Schließe den Dialog und nimm die Temurin-.pkg von adoptium.net.

Linux

Linux ist eine dritte Installation und keine Kopie der Mac-Schritte. Wähle auf adoptium.net Linux und nimm die Paketart, die dein System installiert: ein .deb-Paket, ein .rpm-Paket oder ein .apk-Paket. Installiere es so, wie du andere Pakete derselben Art installierst. Ist die Paketinstallation fertig, öffne ein neues Terminal, denn ein altes Fenster sieht die neuen Befehle nicht. Tippe java -version und danach javac -version. Jeder der beiden schreibt eine Versionszeile mit 21 oder einer höheren Zahl. Findet das Terminal java nicht, ist entweder die Paketinstallation nicht abgeschlossen, oder das Fenster ist alt. Schließe das Paket ab, öffne ein neues Fenster und tippe die beiden Befehle noch einmal. Der Rest dieser Seite, die Datei und die zwei Befehle zum Ausführen, ist unter Windows, macOS und Linux derselbe.

Mint.java speichern und ausführen

Die Versionszeilen schreiben nicht mint. Sie beweisen nur, dass das Paket installiert ist. mint stammt aus der Datei. Lege einen Ordner an, den du im Terminal öffnen kannst, und speichere die Datei dort unter dem Namen Mint.java. Die erste Zeile in der Datei lautet public class Mint, also muss der Dateiname Mint.java heißen, mit dem großen M, und die Endung muss .java sein. Eine Datei namens mint.java oder Mint.txt ist eine andere Datei, und javac behandelt sie nicht als dieses Programm. Das ist die Datei, die du speicherst.

speichere das als Mint.java

java
public class Mint {
    public static void main(String[] args) {
        System.out.println("mint");
    }
}

Wechsle im Terminal in den Ordner, in dem Mint.java liegt. Unter Windows kannst du das Terminal aus diesem Ordner heraus öffnen oder cd mit dem Pfad des Ordners benutzen. Unter macOS und Linux gehst du im neuen Terminal mit cd in diesen Ordner. Tippe javac Mint.java und drücke Enter. Ist die Datei in Ordnung, schreibt dieser Befehl gar keine Zeile. Ein stilles Terminal ist hier Erfolg und kein Einfrieren. Tippe dann java Mint und drücke Enter. Hänge nach java nicht .java an. Der Bildschirm zeigt mint. Das Wort mint steht nicht im Befehl java Mint. Die Datei schreibt es, und zwar aus dem Wort zwischen den Anführungszeichen. Der Bildschirm hat eine Zeile und keine zweite. Das große M im Dateinamen ist nicht das Wort auf dem Bildschirm.

📊 Was jeder Befehl schreibt

Was du tippst Bildschirm
java -version eine Versionszeile, 21 oder höher
javac -version eine Versionszeile
javac Mint.java keine Zeile
java Mint mint

Sagt javac, dass es Mint.java nicht finden kann, schau dir zuerst die Versionszeilen an, bevor du irgendetwas neu installierst. Schreibt java -version weiterhin eine Versionszeile, ist Java schon installiert, und das Terminal steht lediglich in einem anderen Ordner. Die Datei liegt irgendwo anders auf der Platte. Wechsle in den Ordner, in dem Mint.java tatsächlich liegt, und tippe javac Mint.java noch einmal. Schreibt dieser Befehl keine Zeile, tippe java Mint. Der zweite Befehl schreibt mint. Das Paket neu zu installieren behebt keinen falschen Ordner.

Fertig ist die Installation erst, wenn alle vier Zeilen dieser Tabelle im selben neuen Terminal passiert sind, und zwar im Ordner mit der Datei. Beide Versionsbefehle haben eine Zeile geschrieben. javac Mint.java hat nichts geschrieben. java Mint hat mint geschrieben. Hörst du nach den Versionszeilen auf, ist das Paket installiert, aber das Programm noch nie gelaufen. Die nächste Seite öffnet genau diese Datei und liest die Zeilen darin nacheinander, um zu zeigen, welche Zeile mint schreibt und welche nicht.

Der Bildschirm nach der Installation

java -version schreibt eine Versionszeile mit 21 oder einer höheren Zahl. javac -version schreibt eine Versionszeile. javac Mint.java schreibt keine Zeile. java Mint schreibt mint, in einer Zeile, ohne Anführungszeichen und ohne zweite Zeile. Windows hat diesen Bildschirm über die .msi mit eingeschaltetem PATH erreicht, macOS über die .pkg. Am Ende ist der Bildschirm derselbe.

🧠 Testen Sie Ihr Wissen

Bereit zum Start

Testen Sie Ihr Wissen

Fordern Sie sich mit diesem interaktiven Quiz heraus und sehen Sie, wie gut Sie das Thema verstehen

❓
8
Fragen
🎯
70%
Zum Bestehen
♾️
∞
Zeit
🔄
∞
Versuche

📝 Anweisungen

  • Lesen Sie jede Frage sorgfältig
  • Wählen Sie die beste Antwort für jede Frage
  • Sie können das Quiz so oft wiederholen, wie Sie möchten
  • Ihr Fortschritt wird oben angezeigt